Pfarrgemeinde
St. Michael Billigheim

Pfarrkirche

Aussenansicht St. Michael BilligheimVon der ursprünglichen Michaelskirche in Billigheim sind heute nur noch Ruinen vorhanden. Das Patronat des hl. Michael lässt auf ein beträchtliches Alter schließen.

Die heutige Pfarrkirche war ursprünglich die Klosterkirche des um das Jahr 1000 gegründeten Zisterzienserklosters zu Billigheim. Sie war damals als Mariä Geburtskirche geweiht. Die Blütezeit Klosters fällt ins 13. Jahrhundert. Es wurde aber schon im Jahre 1584 aufgehoben. Um diese Zeit wurde die Klosterkirche zur Pfarrkirche. Die alte Michaelskirche wurde nur noch als Friedhofkapelle benutzt. Nach der Verlegung des Friedhofs 1836 zerfiel sie immer mehr.

Die nun als Pfarrkirche dienende Klosterkirche war ursprünglich romanisch, dann gotisch und erhielt später eine barocke Ausstattung. Im Jahre 1878/79 wurde die wieder gotisch gestaltet.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde sie durch den großen Bevölkerungszuwachs zu klein. Aber erst in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts kam der Kirchenanbau zur Ausführung. And die Südseite der alten Klostekirche wurde ein trapezförmiger Neubau gestaltet.

Innenraum

 

Innenansicht St. Michael BilligheimWesentlich für den Raumeindruck sind die neuen, von Kunstmaler Franz Dewald aus Karlsruhe gestalteten Fenster. Im Altbau sind sie mit ihren satten Farben - Fenster St. Michael Billigheimüberwiegend rot und blau - dem gotischen Stilempfinden angepasst. Thematisch sind sie dort dem ursprünglichen Patronat entsprechend auf Maria ausgerichtet.

Im Neubau ist an der Südseite die Frau aus der Offenbarung des Johannes dargestellt sowie der Kampf des hl. Michael mit dem Drachen.

Der alte und neue Teil der Kirche ist durch eine Front aus quadratischen Säulen und Rundbögen verbunden. Somit wurden die Teile verbunden, jedoch nicht verschmolzen.