Messintentionen

„Alle guten Werke zusammen wiegen das Messopfer nicht auf, denn sie sind Werke von Menschen während die heilige Messe Werk Gottes ist.“
Hl. Johannes Vianney - Pfarrer von Ars


Wer den Wunsch hat, dass in der Feier der Eucharistie in einem bestimmten Anliegen gebetet wird, der kann im Pfarrbüro eine Messe "bestellen". Die Anliegen können sowohl für die Verstorbenen als auch für die Lebenden gefeiert werden. Kein Anliegen ist zu klein oder zu groß, keine Freude oder Not zu gering oder mächtig, um in der heiligen Messe vor Gott gebracht zu werden. Eine Messe kann man nicht kaufen, daher gibt es keine Preise (die Frage: „was kostet die heilige Messe?“ ist nicht richtig, die heilige Messe ist unbezahlbar!).  Für diese so genannte Messintention erbitten wir eine Spende. Mit dem Opfer Christi wird auf diese Weise auch unser kleines Opfer verbunden. Schon seit dem 2. Jahrhundert war es üblich, dass die Gläubigen zur Eucharistiefeier Brot und Wein und andere Gaben sowohl für die Feier selbst wie auch für die Kirche und ihre caritativen Verpflichtungen mitbrachten. Wer einen Gottesdienst in Afrika mitfeiert, erlebt diese Fülle der Gaben noch immer. Im Laufe der Jahrhunderte etwickelte sich die Messgabe zum Messstipendium. In vielen Ländern ist heute noch das „Messstipendium” die Grundlage für den Lebensunterhalt der Priester.

An jedem Sonntag (wenn es nicht möglich ist - an einem anderen Tag) feiert der Priester eine heilige Messe für alle lebenden und verstorbenen Mitglieder der Pfarrgemeinden der Seelsogeeinheit.

In unseren Gebieten verwendet der Priester das Stipendium für die liturgischen und caritativen Zwecke. Der Priester darf nur ein Messstipendium am Tag annehmen. Die Zweitstipendien und die nächsten an demselben Tag werden an andere Priester weitergeleitet (z.B. in den ärmeren Missionsländern), die auch jeden Tag in unseren Anliegen die heiligen Messen feiern.

Mit Ihrem Beitrag helfen Sie besonders den Priestern unserer Ordensgemeinschaft der Missionare von der Heiligen Familie, ihre Aufgaben zu erfüllen und tragen auch dazu bei, dass Christen in den Missionsländern – sowohl geistig als auch materiell - unterstützt werden.